Baumaßnahmen - Schützenverein 1990 e.V. Hoyerswerda

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Baumaßnahmen

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Baustelle Schützenverein


Die baulichen Veränderungen oder Umbaumaßnahmen sind das was uns in den letzten Jahren seit der Gründung geprägt hat. Als wir die ehemalige Sportstätte der GST übernommen haben gab es keine Hochblenden. Der für uns gestellte Umbau war und das wussten wir nur über einen längeren Zeitraum realisierbar. Die Aufgaben und Baumaßnahmen waren in den ersten 20 Jahren gewaltig. Um alles detailiert dazustellen wären Bände voller Bücher zu beschreiben. Genehmigungsverfahren, Lärmschutzgutachten und den Schießstand bzw. das gesamte Gelände nach den bundesdeutschen Richtlinien für Errichtung von Schießständen anzupassen dafür wurden unzählige Arbeitsstunden von den Mitgliedern erbracht. Am Ende sind wir recht Stolz auf das geschaffene und sehen immer mit neuen Innovationen nach Vorne. Um dem Besucher ein wenig ein Blick in das Geschaffene zu verschaffen lassen wir lieber die Bilder sprechen.

GK-Pistolenstand

Die Bilder zeigen den Urzustand, den Umbau und den Zustand bis zum heutigen Tag. Es wurden Blenden gestellt, ein Kugelfang gebaut, ein Schützenstand mit Überdachung und es wurden unzählige Erdmassen bewegt. Weiterhin ist für die Wettkämpfe und Meisterschaften eine Ampelreglung für die Wettkampfzeiten je nach Disziplinen im Kurzwaffenbereich für jeden Schützen integriert. Selbst in den Wintermonaten ist ein Training möglich, da eine komplette Ausleuchtung der Scheiben vorhanden ist. 1995 fand die Eröffnung durch den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Hoyerswerda  Horst-Dieter Brähmig statt. In den darauffolgenden Jahren haben wir immer wieder den Stand vervollständigt und ergänzt. Seit dem Jahr 2011 werden auf diesen Stand die Landesmeisterschaften des Sächsischen Schützenbundes im Sportrevolver .38 Spezial geschossen.


KK-Stand


Fast zeitgleich zum Bau des GK-Pistolenstandes begannen wir aus Faktoren des Materialaufwandes den Bau des 50 Meter KK-Standes. Es wurden Erdmassen bewegt für die Fundamente der Blenden um in der nächsten Bauphase diese zu montieren. Der Ausbau des KK-Standes wird eigentlich ständig durchgeführt. Auch hier wurde die elektrische Verkabelung von Beleuchtung bis hin zu den Steueranlagen der Antriebe der verschiedensten Automation auf den Stand neu aufgebaut. Nebenan entstand dazu noch ein 25m KK-Pistolenstand mit 10 Bahnen. Auch hier ist es möglich durch die geschaffene Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit ein Training durchzuführen.


100 Meter-Stand


Dies war einer der größten Baumaßnahmen in unserem Verein. Hier konnten wir nicht auf bestehende Grundlagen zurückgreifen. Es wurden Unmengen Erdmassen bewegt. Schwere Technik kam zum Einsatz. An dieser Stelle musste die Planung und Umsetzung stimmen und die Einhaltung der Richtlinien für Errichtung von Schießständen. Der Schießstandsachverständige wurde natürlich hinzugezogen um Fehler zu vermeiden. In der gesamten Summe brauchten wir fast 5 Jahre um diesen Stand zu erstellen. Wir brachten auch schon für die Zukunftsgestaltung und vielleicht später kommende Technik in Bereich der Scheibenauswertung die Grundlagen schon mit ein. So entstanden an dieser Stelle 4 Bahnen für die 100 Meter Schützen.

Schützenstand


Nachdem die Dachhaut auf dem Schützenstand erneuert wurde, begannen wir uns an die neue Farbgestaltung des Schützenstandes. Vorher begann die Demontage sämtlicher Installationanlagen von Elektro bis hin zu Befestigungen aller Art. Die Reparatur der baulichen Substanz wurde zeitgleich mit dem langwierigen Abwaschen der alten Farbe aus den 70er Jahren vorangetrieben. Nach der neuen Farbgebung begann die Neuinstallation der gesamten Elektroanlage und den Schiesstischen. Die Umgestaltung des Haupteinganges schloss diese weitere Baumaßnahme ab.    

Außenanlagen


Es ist immer nicht zu verachten, dass auch das Außengelände das Gesamtbild eines Vereines prägt. In den ersten Jahren waren wir damit beschäftigt das Gelände zu sichern. In den späteren Jahren ersetzen wir den gesamten Zaun der aus dem Bestand der 60er Jahre noch sein da sein fristete. Das Problem der neuen Wasserleitung von mehr als 600 Metern kam weiterhin dazu. Die Wegstrecken waren durch Schlamm und Wasser in den ersten 10 Jahren nicht so recht begehbar. Des weitern wurden Pflasterarbeiten und der Außenbereich zum Schützenstübel komplett umgestaltet. Und vor allem kamen Bepflanzungen in diese Bereiche ein um auch hier eine schöne blühende Pracht zu gewährleisten.  

Räumlichkeiten


Die Gestaltung des Innenbereichs fand Stück für Stück gleichwertig neben den großen Umarbeiten statt. So schufen wir uns als Vereinstreffpunkt einen Raum der bei in unsere Sportart Schützenstübel heiß. Sanitäranlagen gab es überhaupt nicht aber wurden gebraucht. Es entstand ein Büro für die Vorstandsarbeit, ein Scheiben.- und Materialraum und ein Schulungsraum. Weiterhin wurden damit auch Anlagen installiert die eine Überwachung und Sicherung dieser Räumlichkeiten gewährleitet.

KK-Laufende Scheibe 50 Meter


Aus dem Nachlass der GST haben wir eine Abschnitt der zu DDR Zeiten als Trainings und Wettkampfstätte für die Disziplin KK-50 Meter Laufende Scheibe (Laufender Keiler) mit übernommen. Diesen wollen wir wieder komplett lauffähig machen. Die Hochblenden haben wir schon in den ersten 10 Jahren unseres Bestehen errichtet. Nun geht es an den Kugelfang und die Technik. Wie alles in unseren Verein versuchen wir solche Maßnahmen anzugehen wenn das Finanzelle stimmt und wir dies auch aus eigenen Kräften schaffen. Es bringt nichts wenn der Schuss bei solchen Investitionen zu schnell losgeht. Besser ein Weilchen warten und vernünftig die Sache angehen als später eine Pleite zu erleben. Bauliche Fehlplanungen wollen wir uns nicht leiste dafür sind die großen zuständig wie zu entnehmen aus der aktuellen Presse.

Weiter Projekte


Ein weiterer Schritt ist der Aufbau eines Druckluftwaffenstandes. Wir hatten mitten in der Stadt in den Kellersystemen eines Hochhauses unseren Druckluftwaffenstand. Aus dem ersten mussten wir im Jahr 2002 ausziehen wegen Abriss des Gebäudes. Unser damaliger Vermieter die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda bot uns an in ähnlichen Verhältnissen eine Wirkungsstätte für den Trainigs.- und Wettkampfsbetrieb. Es war zu den eigentlichen Kellergewölben eine deutliche Verbesserung. Durch die Umplanungsarbeiten des Großvermieters in der Bonhoeffer Straße fielen wir in das Fadenkreuz. Eine befristete Verlängerung wurde in Aussicht gestellt, aber zu erhöhten Konditionen. Das ging von unserer Seite nicht und so verließen wir zum 31.12.2011 unsere Druckluftwaffenstand und lagerten auf unserem Vereinsgelände das Material ein. Mit der Idee das ehemalige GST Hauptverwaltungsgebäude für einen Druckluftstand nutzbar zu machen fing die neue Geschichte an. Bei Anfrage bei der Stadt Hoyerswerda ob eine Nutzung nach dem Vorbild der Gesamtnutzung unseres Schützenstandes möglich wäre, gab es den Vorschlag die gesamte Anlage zu Erwerben. Mit dieser Aufgabenstellung und dem „Ja" der Mitglieder gingen wir diese Aufgabe an. Aber Verwaltung, Stadtrat usw. arbeiten auch wenn der Vorschlag aus diesen Reihen kommt mal nicht so flüssig. Wie auch immer -  es wird kommen und wir bauen einen Druckluftwaffenstand. Damit schließt sich eines Tages der Kreis. Wir können wieder gewinnbringend Nachwuchsarbeit in unserer Vereinsarbeit aufnehmen. Der nächste Effekt ist, dass wir damit dann alle Disziplinen von Drukluftwaffen über KK-und GK Wettbewerbe bis hoch Vorderlader, 100m Ordonnanzgewehr und auch Wurfscheibe auf dem Schießstand an der B97 betreiben können.

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