Jahrgang 2016 Teil 2 - Schützenverein 1990 e.V. Hoyerswerda

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Jahrgang 2016 Teil 2

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Jahrgang 2016

 


Nachtschießen - Der letzte Vorhang für 2016


Am vorletzten Tag eines Jahres findet auf dem Schießsportgelände an der B 97 immer das letzte Highlight des Jahres statt. Das Nachtschießen – klinkt als ob wir nach Mitternacht anfangen ist aber nicht so. Gegen 16.45 ist es schon dunkel und somit konnten wir loslegen. Geschossen wurde mit dem Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr aufgelegt. Als Ziele haben wir eine Pendelanlage gebaut die auf 100m getroffen werden müssen. Da die Ziele unterschiedliche Größen und Farbe haben, muss ein jeder Schütze vorher ansagen, welches Ziel er anvisierte. Für einen Treffer gab es entsprechend der Größe der Ziele mehr oder weniger Punkte. Damit ist bei den 10 Schuss es ein wenig Geschick und Glück wie beim Pokerspiel notwendig. Mann kann sicher seine 10 Schuss auf dem Grünen Pendel anbringen und hat damit 10 Punkte. Oder man geht auf ganze und setzt die 10 Schuss auf die kleinste in der Farbe weiß. Damit können wenn alle 10 Schuss sitzen 50 Punkte erreicht werden. Natürlich kann der Schütze auch die Pendel und die Farbe wechseln innerhalb seines Wettkampfes, muss aber vorher dem Wettkampfgericht dies anzeigen. Ob der Treffer wahrhaft sitzt, zeigt die optische Anzeige in Form einer Ampel. Es ich nicht so leicht im Dunkeln mit spärlicher Zielbeleuchtung die Ziele zu treffen, das merkte ein jeder der an den Schützenstand ging. Auch diesmal (wie bereits bei den anderen Wettkämpfen des Jahres) konnten wir als Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord  vermelden. Über 48 Sportschützen und Gäste  hatten sich in die Teilnehmerliste eingeschrieben. Das bedeute natürlich für alle eine lange Wartezeit, da wir nur eine Pendelanlage mit Trefferanzeige zur Verfügung hatten. Das störte soweit keinen, weil jeder Schütze während seines Wettkampfes mit zahlreichen lustigen akustischen  Einlagen nebenbei auch noch ausgesetzt war. Nach dem alle Schützen durch waren gab es noch ein Stechen um Platz eins. Silvo Schmidt vom SV Hoyerswerda und dem Briesnitzer Michel Walter. Beide hatten aus dem Vorkampf 35 Punkte mitgebracht. Nach der Auslosung ging Silvio an den Start. Drei Stechschüsse mussten abgegeben werden. Auch hier gab es wieder eine gesteigerte Spannung. Dreimal musste gestochen werden. Am Ende entschied Silvio den Sieg für sich. Auf Platz zwei Michel Walter und der dritte Platz ging an Ronny Streichert. Alle weiteren  Platzierungen können im Protokoll nachgelesen werden. Nach der Siegerehrung konnten sich dann alle mit den Großkaliberbüchsen auf die angestrahlten Scheiben versuchen. Was natürlich nicht so einfach war bei Dunkelheit über die offene Visierung(nur Kimme und Korn) die 100m entfernten Scheiben zu treffen. Nach dem die allgemeine Ruhe auf dem Schießstand eingetreten ist, wurde noch langen im Schützenstübel bei angeregten Gesprächen über ein Rückblick vom Jahr 2016 und es wurden auch neue Ideen für 2017 hier schon geboren. Vielen Dank auch an die Helfer bei der Anmeldung und den Helfern im Schützenstübel die den „Andrang" erfolgreich meisterten. Allen wünschen wir einen Guten Rutsch ins neue Jahr und das wir uns alle im Jahr 2017 Wiedersehen bei bester Gesundheit.

 


Ein frohes Weihnachtsfest 2016


wünschen wir allen Vereinsmitgliedern mit Partnern und natürlich allen Schützenschwestern und Schützenbrüder befreundeter Vereine. Da mal wieder kein Schnee zu Weihnachten liegt, haben wir kurzerhand ein Foto aus unserem Archiv etwas weihnachtlich aufgebessert. In Verbundenheit und auf ein gutes Miteinander für das Jahr 2017 wünscht Euch allen der Vorstand und der Schützenverein 1990 e.V. Hoyerswerda.

Für jeden Tag ein bisschen Glück,  Gesundheit – ein ganz großes Stück -
und Lachen stündlich oder mehr, das wünsch’ wir Euch zu Weihnacht sehr.
Auch allzumal der Weihnachtsfrieden euch vom Christkind sei beschieden,
und euren Liebsten schenkt die Zeit der Freude und Besinnlichkeit.


Weihnachtschießen und Abschluss 2016


Letzter großer Arbeitseinsatz auf dem Schützenstand an der B97


Am Samstag dem 19. November fand der letzte große planmäßige Arbeitseinsatz statt. Durch die große Beteiligung konnte die Hautaufgabe den Verein für den Winterbetrieb Fit zu machen erledigt werden. Durch die ständige Aufgabe und en gesetzlichen Vorgaben die Wälle freizuhalten, wurde das anfallende Holz gespalten und  die Lagergatter eingestapelt. Im Werkstattbereich wurden Schweiß und Reparaturarbeiten an unseren Zughänger und anderen defekte Anlagen abgeschlossen. Die Werkstatt wurde auf Vordermann gebracht und ist so für die nächste Saison wieder voll Einsatzfähig. Ein Trupp ging bewaffnet mit Axt, Säge und Schere die Runde um unseren Zaun um diesen von Unterholz zu befreien. Weitere wichtige  Kleinarbeiten wurden erledigt. Der Umbau unserer Veranda zum Wintergarten erfolgte wegen der schlechten Witterung schon im Monat zuvor. Reinigungsarbeiten im Schützenstübel und im Toilettenbereich in Form von großer Wäsche wurde gleichfalls abgearbeitet. Vor dem ehemaligen GST Hauptgebäude und dem Parkplatz wurde ein nächster Schritt für die Nutzbarmachung als Parkplatz durch eine weitere Arbeitsgruppe in Angriff genommen. Die letzte Arbeitsgruppe formierte sich wie beim letzten Arbeitseinsatz hinter dem Wurfscheibenstand am Gebäude. Hier galt es wieder weiter die Betonpflastersteine zu bergen und auf unseren Materiallagerplatz sortiert aufzustapeln. Sehr gut war, dass das Wetter bis zum Feierabend durch hielt und bei den letzten Handgriffen erst der Regen einsetzte. Nach dem Tagwerk konnten wir alle zufrieden auf unserer Gelände schauen. Es liegt noch Holz da, aber hier formiert sich noch eine eigenständige Truppe die in den nächsten Wochen den Haufen abarbeiten will. Bei dem Mamut-Projekt vorbereitende Arbeiten für den Druckluftwaffenstand ist der erste Steinhaufen beräumt und der Platz nimmt auch langsam Formen an. Rückblickend auf das ganze Jahr gesehen, sind diese Arbeitseinsätze ein wertvoller Bestanteil der Vereinsarbeit. Hier werden unsere Anlagen Erweitert und Erhalten….und jedes mal ist ein Stückchen mehr geschaffen durch uns alle.     



Holzfäller-Cup 2016


Samstag 12.November einen Tag nach der Jahresvollversammlung ist mit dem Holzfällercup das leichte Einläuten das zu neige gehende Sportjahr vollzogen. Vom Starterfeld war es angenehm besucht. Mit dem Uhrzeiger auf  punkt 14:00 Uhr gingen die ersten 4 Schützen an den Start.  Es galt den Kegel innerhalb von 20 Sekunden 5-mal zu treffen. Insgesamt 4 Serien musste jeder Schütze absolvieren. Nach der Abgabe der Schüsse musste die nächste Rotte dahinter, bei den betreffenden Schützen die Treffer dem Kampfgericht melden. Nach dem alle Wertungsschüsse abgegeben wurden ging es nach vorn. Der Kegel hängt in einem Bereich umgeben von einem Diorama. Für jeden Treffer auf dem aufgemalten Diorama der Scheibe gab es 2 Minuspunkte. Nach dem alle Schützen durch waren und nach kurzer Auswertung ging es zur Siegerehrung. Gewinner 2016 mit 65 Punkten wurde Silvio Schmidt. Da keiner den Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen will (liegt wahrscheinlich an seiner Größe) gab es zum Preis auch noch eine Axt mit Bändchen für den Sieger. Auf dem zweiten Platz mit 34 Punkten kam Roman Haake. Einen Punkt weniger bedeute für den Vorjahressieger Lutz Schreivogel den 3.Platz. Mit über 7 Minuspunkten belegte Dieter Smoller den letzten Platz und erhielt den Wanderpokal „ Der Geier blieb Chef".
Er wird im nächsten Jahr bestimmt darum kämpfen diesen weiterzureichen.
Die weiteren Platzierungen sind im Protokoll nach zu lesen.
Glückwunsch den Gewinnern und Platzierten und Danke an alle Teilnehmer und Helfer.


 


Jahresvollversammlung und Wahlen im Schützenverein


Am Freitag den 11.November war es wieder soweit. Wieder ein Jahr rum und wieder ein Vier-Jahres-Rhythmus wurde abgeschlossen. Fristgemäß und Satzungskonform war die Vorbereitung für diesen Höhepunkt. Pünktlich begann in unserem voll gefüllten Schützenstübel die Jahresvollversammlung. Nach der Begrüßung des Oberschützenmeisters übernahm der vorgeschlagene und von den Mitgliedern bestätigte Versammlungsleiter das Tagesgeschäft. Es wurden die Berichte vom Oberschützenmeister, Sportleiter, Schatzmeisters und der Kassenprüfer an die Mitgliederversammlung abgegeben. Des Weiteren gab es den Bericht zu den Bau.- und Instandhaltungsmaßnahmen im Jahr 2016. Bei dem Punkt Sicherheitstechnische Schulung Ging Rainer Kruscha auf das aktuelle Thema Selbstlader und unterzog noch mal alle Vereinsmitglieder in Thema Sauberkeit und Ordnung auf unserem Schießstand. Zu den abgegeben Berichten konnte nun Anfragen und Wortmeldungen geäußert werden. In diesem Jahr gab es keine Anträge und somit konnte der Tagesordnungspunkt abgehakt werden. Alle Berichte gingen wurde einstimmig von der Versammlung angenommen. Somit war der Vorstand entlastet und die Wahlkommission nahm ihre Arbeit auf. Hier fand noch mal die Einweisung nach bestehender Wahlordnung statt. Die Stimmzettel mit den Kanditen wurden ausgegeben. Jetzt hatte jedes Vereinsmitglied das Recht seine Stimme abzugeben und die Wahlscheine in die entsprechende Wahlurne einzugeben. Während die Wahlkommission die Stimmen auszählte, trat unser Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fürst vor die Vereinsmitglieder. Sein Ehrenamt stand hier nicht zur Wahl und somit konnte er die ehrende Aufgabe übernehmen zwei Vereinsmitglieder auszuzeichnen. Zum ersten zeigte er auf in seiner Laudatio die Arbeit, die diese beiden in diesem Jahr geleistet haben. Reinhard Kiebusch wurde mit der Ehrenplakette des Sächsischen Schützenbundes in Silber ausgezeichnet. Mit seiner fachmännischen Hilfe und seinem Verhandlungsgeschick, brachte er den Abschluss über den Erwerb des Grundstückes auf dem sich unser Verein befindet unter Dach und Fach. Es war ein langwieriger Weg und er würde noch bis heute andauern, wenn Reinhard mit seinem Auftreten nicht die richtigen Knöpfe an den behördlichen Stellen gedrückt hätte. Zum zweiten wurde Ronny Streichert mit dem Schützenkreuz II Klasse ausgezeichnet. Er bringt viele Zeit in den Verein und kümmert sich um die Mäharbeiten der großen Flächen und auch um die Vereinswerkstatt. Leider waren beide Vereinsmitglieder nicht zur Jahresvollversammlung anwesend. Aber die Ehrung wird Nachgeholt beim nächsten großen Jahresevent dem Weihnachtschießen. Nun trat die Wahlkommission wieder auf dem Plan und verkündete das Ergebnis der Auszählung der Stimmabgabe mit der vorangegangenen Briefwahl. Hans-Joachim Schlicht ist der alte und neue Oberschützenmeister, Stellvertreter ist Harald-Kreidel Watky und Schatzmeister Wolfgang Herold. Zum Sport.- und Jugendleiter wurde Thomas Schlicht und zum Waffenrecht/Öffentlichkeitsarbeit wurde Rainer Kruscha gewählt. Das Ergebnis der Kassenprüferwahl sah wie folgt aus: Hartmut Hanke, Roman Haake und Lutz Schreivogel. Nach dem die gewählten ihre Plätze wieder einnahmen, ergriff der Oberschützenmeister das Schlusswort. Nur mit allen gemeinsam war das Schaffen in unserem Verein möglich und wir haben noch große Aufgaben vor uns. Ein jeder weiß, dass alles was entstanden ist durch die Arbeit aller nur erreicht wurde. Das verdient nur Hochachtung und das bestätigen uns auch andere Vereine.          


10. Auflage des Vierjahreszeiten Makarov Pokals ist Geschichte


Unglaubliches Herzschlagfinale in Hoyerswerda bei der Herbstrunde des 4 Jahreszeiten Makarov Pokal in seiner 10. Auflage.Der Sieger hieß wie im  Vorjahr  Andreas Klaus von unserem Schützenverein. Mit 349 Ringen konnte er den Vier Jahres Zeiten Makarov Pokal, als erster Schütze in der 10 jährigen Geschichte erfolgreich verteidigen. Für die Plätze 2 und 3 ging es in die Verlängerung. Nach vier Runden musste der 2. Platz im Stechen ermittelt werden. Eigentlich war das Schießen beendet. Alle Makarov Fans fieberten der Auswertung und der Siegerehrung entgegen, als die Wettkampfleitung bekannt gab, dass der 2. Platz in der Gesamtwertung durch ein Stechen ermittelt werden muss. Yvonne Bollmohr vom Dresdner SV und Frank Gärtner von der 1. SGi Freital mussten noch ein Mal in den Schützenstand.  Beide Sportschützen hatten 347 Ringe erreicht, dabei die gleiche Anzahl „Zwölfen", „Elfen", „Zehnen" usw. erzielt. Das gab es in der 10. Jährigen  Geschichte des Pokals noch nie, dass  nach 4. Runden und 40 Wertungsschüssen pro Schütze, eine Platzierung im Stechen ermittelt werden musste. Beide Schützen luden die Pistole Makarov mit einem Schuss. Wer die bessere Ringzahl hat, sollte der Sieger im Stechen sein. Bei Ringgleichheit geht es weiter bis zur Entscheidung. Um die Spannung weiter hoch zu halten, verkündete die Wettkampfleitung nach dem Stechen nur, dass eine Entscheidung gefallen ist, aber nicht wer nun Zweiter geworden ist.
(Yvonne hatte die besseren Nerven und schoss die 12, Frank dagegen hatte keine 12.)

Den Tagessieg in der Herbstrunde errang Hanno Knöfel von der 1.SGi Freital mit 116 Ringen  und bei den Mannschaften die 1.SGi Freital „Die Freitaler" mit 347 Ringen.Knisternde  Spannung bei der Siegerehrung aller Tagessieger der 4 Runden in der Einzel und Mannschaftswertung . Neben den  Urkunden gab es kleine Gaudypreise bevor die Platzierung
in der Gesamtwertung  bekannt gegeben wurde.
Danach Riesenjubel bei Yvonne Bollmohr vom  Dresdner SV  für Ihren 2. Platz in der Gesamtwertung mit 347 Ringen (nach Stechen). Frank Gärtner von der 1.SGi Freital 3.Platz ebenfalls 347 Ringe(nach Stechen) war keineswegs betrübt. Im Gegenteil, nach toller Aufholjagd in der 3. und 4. Runde  war er froh noch so eine tolle Platzierung erreicht zu haben.
Bei den Mannschaften wurde Gesamtsieger  die 1.SGi Freital „Die Freitaler" mit 1347 Ringen. Den 2. Platz belegte der Dresdner SV „Makarov Fans" mit 1338 Ringen und Platz 3 erreichte der 1. Zwickauer SV „Zwickauer Coks ist Vamos"  mit 1299 Ringen.
In der Damenwertung siegte natürlich Yvonne Bollmohr, den 2.Platz belegte Uta Müller ebenfalls Dresdner SV mit 341Ringen und Platz 3 belegte Carmen Wetzel vom 1.Zwickauer SV mit 338 Ringen.
Natürlich gab es noch viel mehr auszuwerten. Die Anzahl der Schützen die den Roten Stern trafen ist erheblich gestiegen. Offensichtlich ist es ein originelles Souvenir, immerhin mit Stempel, Datum und Widmung versehen.
Da ist es anscheinend auch ein Herzensbedürfnis einen entsprechenden Obolus zu entrichten.
Auch das bis zum Schluss gehütete Geheimnis: „ Wie viel Hülsen sind in der Schachtel" wurde gelüftet.
Die 3 besten Rater wurden auch mit einem Erinnerungsgeschenk bedacht. Anläßlich des 10. Jahrgangs des Vier –Jahreszeiten-Makarov-Pokal fand auch eine Tombola mit ansprechenden Sachpreisen statt.
10 Jahre Vier-Jahres-Zeiten-Pokal, wer hätte das gedacht.  Das aus der Idee, mit der Dienst(ordonnanz)pistole der bewaffneten Organe des ehemaligen „Ostblocks" , einen Wettstreit ins Sportschützenleben zu rufen, der sich zu einem sachsenweiten Sportschützenevent entwickelt hat.
Die Idee an sich war das eine, sie aber umzusetzen die Kehrseite der Medaille. Zum Glück fanden sich immer mehr Helfer ein, die mitzogen dieses Ereignis zu stemmen und weiter zu entwickeln(Kamprichter, Auswerter, Anmeldung, Aufbau, Abbau, Versorger, usw.). So soll es auch bleiben,
immer wieder neue Ideen einzubringen, damit es um das Grundkonzept des sportlichen Wettstreits  mit der „Makarov", nie langweilig wird. Dass wir mit unsren Ideen und Konzepten bisher nicht falsch  lagen, zeigt die
die wiederum gestiegene Teilnehmerzahl (128 in diesem Jahr). Angefangen hat es mal mit 11 Teilnehmern.
Wir gratulieren allen Siegern und Platzierten. Bedanken möchten wir uns bei allen Helfern und vor allem bei allen Teilnehmern, denn nur durch euch und mit euch wurde der Vier-Jahreszeiten-Makarov-Pokal  zu einem wundervollen Sportschützenereignis im Sächsischen Schützenwesen.

Wir wünschen euch und euren Familien alles Gute, und beste Gesundheit und freuen uns euch alle im nächsten Jahr zur 11. Auflage des Vier-Jahreszeiten-Makarov-Pokal  herzlich begrüßen zu können.

Euer SV 1990 e.V. Hoyerswerda


3. Platz bei der Landesbestenermittlung mit der historischen deutschen Ordonannzkurzwaffe in Dresden


Am Samstag den 08.10.2016 fand in Dresden die Landesbestenermittlung des Sächsischen Schützenbundes für historische Deutsche Ordonnanzkurzwaffen statt. Unseren Schützenverein vertraten leider nur 2 Schützenbrüder Jürgen Ziesmer und Andreas Klaus.
Beide Sportschützen gingen mit der Pistole 08 in der am stärksten besetzten Seniorenklasse an den Start. Erst im 6. Rennen wurde es für unsere Schützen Ernst. Ihr Wettkampf begann mit 5 Probeschüssen. Gerade an diesem trüben,  regnerischen von hoher Luftfeuchtigkeit geprägten Tag, war die Probe ungemein wichtig um den genauen Haltepunkt zu finden. Bei Andreas Klaus hat das optimal geklappt. Er traf mit seiner Pistole 08 (Baujahr 1917) auf der 25 m entfernten historischen 12 er Scheibe, 7 Mal die 12 und 3 Mal die 11, damit standen 117 Ringe von 120 möglichen zu Buche.Allerdings war das bei diesem Wettkampf erst die „Halbe Miete", denn es mussten noch 5 Schuss auf die 12 er Scheibe in 50 m Entfernung abgegeben werden. Hier erzielte A. Klaus 51 Ringe von 60 möglichen. Bei J. Ziesmer lief es diesmal aus unerfindlichen Gründen überhaupt nicht. Jürgen sah es gelassen und olympisch
" Dabei sein ist alles".
Nun begann das Warten, unseren beiden Schützenbrüdern war klar, dass Andreas ein sehr gutes Gesamtergebnis erreicht und damit Chancen auf Treppchen hatte.
Gegen 14:30 Uhr war es dann amtlich, Platz 3 mit 168 Ringen(von 180) in der Seniorenklasse ging an A.Klaus von unserem SV 1990 Hoyerswerda.
Herzlichen Glückwunsch!


7. Karabiner K98k – Dreistellungspokal


Datum: Samstag 01.10.2016 ; Standort: Schießstand an der B 97 Hoyerswerda;
Truppenteil: Schützenverein 1990 e.V. Hoyerswerda;
Gewehr: Karabiner K 98k
Entfernung: 100 Meter
Wettkampf:   Probe:     5 Schuss (Anschlag beliebig)
   1.Übung:   5 Schuss liegend
   2. Übung:   5 Schuss sitzend
   3. Übung:   5 Schuss stehend

Tagebuchnummer:  01-10 - 2016 K98 –

Anzahl der Schützen:  13
Standaufsicht: T. Schlicht; O. Pannasch.

Das Schießen wurde ordnungsgemäß durchgeführt und die Regeln eingehalten.
Der Ablauf war protestfrei.
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Exakt so beginnt das Protokoll vom 7. K 98 Dreistellungspokal, wie es sich für das Schießen  mit einer historischen Ordonnanzwaffe gehört. Kurz, knapp aussagekräftig und präzise. Leider gingen in diesem Jahr nur acht Sportschützen mit ihren Karabiner K 98 an den Start. Das tat dem Spaß und der Freude an diesem Wettkampf aber keinen Abbruch. Leider konnte der vorjährige Pokalsieger B. Purtzel berufsbedingt nicht an den Start gehen. In diesem Jahr heißt der Pokalsieger Falk Wagner, vom Briesnitzer Schützenverein mit 161 Ringen (59/55/47).Den 2. Platz  belegte unser Thomas Schlicht mit 160 Ringen(58/55/47) und Platz 3. ging an Karl-Heinz Kuhnisch - ebenfalls SV 1990 Hoyerswerda - mit 154 Ringen(57/51/46).
Die Urkunden und die Pokale für die Platzierten werden am 05.11.2016 beim Finale des Vier-Jahreszeiten-Makarov-Pokal überreicht. Bis zur 8. Auflage im nächsten Jahr alles Gute .
Wir zählen auf euch.


 


Adlerschießen 2016 - Mit der 11. Runde gab es einen neuen König

Wer hätte das gedacht, unser diesjähriges Adlerschießen am Samstag den 01.10.2016  wurde erst bei Dunkelheit entschieden. Doch der Reihe nach, Punkt 14:00 Uhr eröffnete der amtierende Schützenkönig unseres Vereins Thomas Schlicht mit einem Kanonenschuss das diesjährige Adlerschießen mit der Armbrust. Bei angenehmen frühherbstlichen Temperaturen hatten sich doch zahlreiche Schützenbrüder und Schützenschwestern unseres Vereins eingefunden. Der hölzerne Adler thronte hoch oben am Mast und wartete darauf gerupft zu werden. Traditionell war der erste Bolzen mit der Armbrust dem amtierenden
Schützenkönig vorbehalten. Danach ging die Jagd auf  den Holzadler wirklich los. Wie immer war festgelegt, welches Teil vom Adler zuerst anvisiert werden musste. Das vorzeitige Abschießen eines nicht der Reihenfolge entsprechenden Adlerteils wurde mit Geldbußen geahndet. Ebenso das Schießen in den Fangsack,  „Sackschuss" genannt wurde bestraft. Irgendwie hatten die meisten Schützen an diesem Tag kein oder zu wenig „Zielwasser" getrunken, denn die Anzahl der Fehlschüsse  - zur Freude des Schatzmeisters – waren in diesem Jahr erheblich. So kam es, wie es kommen musste, die Dunkelheit brach herein und der stolze Holzadler gab nicht auf. Die Versuche mit Strahlern besseres „Büchsenlicht" zu erreichen, wurden aufgegeben. Somit entschied die Jury, wer im 10. Durchgang den Adler deutlich trifft, ist neuer Schützenkönig. 18:59 Uhr Dorothee Kasten legte an(viel zu sehen war nichts mehr), drückte ab und der Bolzen schlug hörbar am Adler ein. Der hölzerne Adler hatte ein Einsehen und als Beweis des Treffers von Dorothee, gab er einen Span ab. Damit stand der/die Schützenkönig/in 2016 fest.
Herzlichen Glückwunsch, Dorothee Kasten. Kronprinz wurde Andreas Pohl.
Mit einem Kanonenschuss, abgefeuert durch die neue Schützenkönigin, wurde das diesjährige Adlerschießen offiziell beendet.
Der Abend klang aus beim geselligen Zusammensein im Schützenstübl.


Vierter großer Arbeitseinsatz auf dem Schießsportgelände an der B 97 in Hoyerswerda


Am Samstag den 24.09.16 fand auf unserem Schießsportgelände an der B 97 der vierte große Arbeitseinsatz unseres Schützenvereins statt.Bei herrlichem Herbst-oder noch Sommerwetter hatten sich zahlreiche Mitglieder unseres Schützenvereins eingefunden, um die Tagesaufgaben erfolgreich anzugehen.
Auf dem 25 m Pistolenstand wurden Ausbesserungsarbeiten an den Holzverkleidungen der Standsäulen der Blenden vorgenommen. In der Schützenstube wurde gereinigt, Staubgesagt und Staub gewischt.
Am Holzschauer wurde Betonpflaster verlegt. Ein Trupp zog mit Säge bewaffnet an die gesamte Umzäunung unseres Schießsportgeländes entlang. Hier wurden Sträucher und Bäumchen beseitigt, die in den Zaun hinein gewachsen waren.Desweiteren wurden auf dem 50 m Gewehrstand die Scheibenautomaten abgebaut und winterfest verstaut und konserviert. Am Stand laufende Scheibe wurde auch weiter gewerkelt. Somit geht die Fertigstellung des Standes „laufende Scheibe" in die Endphase. Die „Reling" (Geländer) des Steuer/Beobachterstandes der Wurfscheibenanlage wurde entrostet und neu gestrichen.
Die meisten „Arbeitskräfte" waren eingesetzt hinter dem ehemaligen GST-Gebäude. Hier wurde begonnen mit der Beräumung des genannten Areals, um Baufreiheit zu schaffen für Baucontainer und Baumaterial.
Die dort abgekippten Betonpflastersteine mussten per Hand geborgen werden und wurden sorgsam aufgestapelt. Trotzdem ein gehöriger Stapel an Pflastersteinen zu sehen ist, muss im genannten Areal noch einiges getan werden, denn zahlreiche Betonpflastersteine müssen noch geborgen werden, damit eine Baufreiheit gewährleistet ist.
Gegen 16: 00 Uhr war auch dieser Arbeitseinsatz beendet. Wichtige Arbeiten zum Erhalt und Fortbestand unseres Schießsportgeländes wurden geleistet. Es bleibt aber noch viel zu tun. Die großen Herausforderungen kommen erst noch, dazu brauchen wir den Einsatz aller unserer Mitglieder.




70. Geburtstag von Vereinsmitglied Wolfgang Herold


Am Samstag den 26.08.2016 lud unser langjähriges Vereinsmitglied Wolfgang Herold zu seinem 70. Geburtstag ein. Seine große Familie, Freunde und wir der Schützenverein 1990 e.V. Hoyerswerda waren dazu geladen. Viel herzliche Glückwünsche und reichlich Geschenke gab es für das Geburtstagskind. Traditionsgemäß gab es für seine Tätigkeit im Verein eine Würdigung in Form der Auszeichnung des Schützenkreuzes I Klasse mit goldenem Eichenlaub. Bedanken möchte sich unser Schützenverein bei dem Vereinsmitglied Wolfgang Herold für seine treue ehrenamtliche Arbeit als Schatzmeister im Verein und bei den verschiedensten  Projekten in unserer Vereinsgeschichte.   


Senders ARTE auf den Schießstand HY B97


„Am Mittwoch gegen 16:00 Uhr kommt eine Crew des Senders ARTE auf den Schießstand HY B97. Unser Präsident Frank Kupfer ist ja für längere Zeit krank und hat mir den Vorgang übergeben." .. so war der Wortlaut der uns erreichten E-Mail des Vizepräsidenten des Sächsischen Schützenbundes Roland Ermer. Nun ja, am 24. August war es dann soweit. Des Weiteren wurden auch die befreundeten Schützenfreunde vom der Schützengilde Bernsdorf und von Pulver und Blei Leippe mit vor Ort um ein gerundetes Bild von uns mit abzugeben. Unter der Regie des Vizepräsidenten und nicht nach dem selbst wollenden Drehbuch der Mitarbeiter des Senders ARTE lief die Veranstaltung ordnungsgemäß ab. Es sollte ein
Dokumentation zum Schützenwesen sein, aber es stellte sich heraus, dass die Fragen eigentlich eine andere Zielrichtung hatten. Auch unter dem Motto „Die Aussagen zum Schützenwesen brauchen ja von uns nicht frisiert werden. Unter uns ist ja wirklich keiner, der aus Gründen der Angst oder des Militarismus im Verein ist. Sportsgeist, Leistungs- und Breitensport sowie das Vereinsleben  stehen im Mittelpunkt. Die klasse Ergebnisse aus Rio geben uns da ordentlich Rückenwind. Zum Abschluss fand noch das Interview mit dem Vizepräsidenten statt. ….. Und zum Schluss nahm die Reporterin Véronique
Barondeau selbst mal eins unserer Sportgeräte zur Praxiserfahrung zur Hand.


 
 
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